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Willkommen beim Tierschutzverein Niedersimmental

Als unabhängiger Verein betreiben wir umfassenden regionalen Tierschutz, sind Informations- und Beratungsstelle und engagieren uns zum Wohl von Tier und Mensch.

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Wo die Liebe hinfällt…

25.  März 2026

 

 

Die sanften Mächtigen

 

Liebe Tierschützerinnen und Tierschützer, liebe Tierfreunde

Heute stellen wir Euch ein ganz tolles Tier vor – wie viele von uns sehen sie und wie viele von uns fragen sich, wie sie sich anfühlen… heute erfahrt Ihr das!

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Einige Faken und ein Erlebnisbericht

Mit leuchtenden Augen sass ich an meinem Geburtstag am Tisch und betrachtete die Urkunde, die mich für zwei Jahre zur Patentante von Mabina machte; am liebsten wäre ich losgerannt um sie zu sehen, aber ich musste mich etwas gedulden….

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Schottische Hochlandrinder (Highland Cattle) – Einige Fakten

Ursprünglich stammt das Schottische Hochlandrind aus dem Norden Schottlands sowie von den vorgelagerten Inseln. Die Highland Cattle sind seit über 150 Jahren in unveränderter Form und ohne Einkreuzung vorhanden. Heute sind sie in vielen Farbschlägen weltweit verbreitet.

Rassemerkmale

Am auffallendsten ist der kurze und breite Kopf mit den mächtigen Hörnern sowie das zottige Haarkleid, welches aus langem, grobem Deckhaar und aus weicher Unterwolle besteht. Erstes schützt das Hochlandrind vor dem Regen und zweites hält die Kälte von ihm fern.

Die lebhaften Augen sind teilweise von einem langen und buschigen Haarschopf überdeckt. Das Maul ist kurz und breit. Das Highland Cattle verfügt über kurze und stämmige Gliedmassen und weist einen geraden und regelmässigen Gang auf. Die Klauen sind gesund und kräftig. Wuchs und Gliedmassen mit den wunderschönen Hörner sowie dem edlen Kopf verleihen dem Tier eine harmonische Schönheit.

Die Vielfalt der Farben gilt als Rasseneigenheit. Die Hauptfarben sind rot, gelb, schwarz, weiss, grau und gestromt. Hierzulande treffen wir wohl am meisten die roten Schotten an.

Wofür werden die Hochlandrinder gezüchtet?

Die Schotten eignen sich sehr gut für extensive Weidenbewirtschaftung und werden oft auch in Beweidungsprojekten eingesetzt. Zudem wird ihr Fleisch vermarktet.

Wichtig!

Da die Schottischen Hochlandrinder gerne die Rangordnung klären und auch „hüten“ ist es wichtig, dass sie jederzeit Zugang zu einer Weide haben. So hat jedes genug Platz und auch rangtiefere Tiere können sich bei Bedarf gut zurückziehen. Dies ist in einem Stall in der Regel schlicht nicht möglich.

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Ein Erlebnisbericht

Einige Wochen nach meinem Geburtstag war es soweit: zwei Freiwillige des Tierschutzvereins machten sich voller Vorfreude auf den Weg um das 2-jährige Patenmädchen Mabina zu besuchen. Auf den letzten Meter zu Hof konnten wir bereits unschwer die Herde der „Schotten“ sehen. Wir wurden sehr nett empfangen. Nach einem kurzen Gespräch machten wir uns ‚bewaffnet‘ mit Kamm und Striegel auf den Weg in die Herde. Plan war, Mabina vom Rest der Herde abzutrennen, damit ich sie ausgiebig verwöhnen konnte. Ich war ein klein wenig skeptisch ob das mit dem Trennen klappen wird – immerhin waren da ca. 14 Rinder und ich war mir nicht sicher, ob Mabina begeistert sein würde, wenn sie von ihrer Familie abgetrennt wird. Wir kamen jedoch zum staunen nicht heraus: nicht genug, dass alle Tiere äusserst zahm waren bzw. sind, bewegten sie sich gemächlich, frassen immer wieder etwas, behielten jedoch aufmerksam alles im Auge und… sie liessen es problemlos zu, dass wir Mabina mit etwas Zaun und Pfosten von ihnen abtrennten.

Während der gesamten Streichel-/Kämmzeit blieben die Rinder jedoch am Zaun stehen und beobachteten alles haargenau. Bienchen liess sich von mir richtig verwöhnen und genoss die gemeinsame Zeit nicht minder wo ich.

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Ewige Zeiten schon schwärme ich von den Hochlandrindern. Immer habe ich mich gefragt: wie fühlen sie sich an, wie sind sie im Wesen? Heute kann ich Euch nur sagen: SENSATIONELL! Wenn diese Tier liebevoll aufgezogen, gehegt und gepflegt werden, entwickeln sie sich zu zutraulichen, interessierten, aufmerksamen und liebevollen Rinder, die gerne berührt und gekämmt werden. Sie mögen Aufmerksamkeit und geben dieselbe auch demjenigen ab, der sich um sie tut. Ihr Fell fühlt sich an wie es aussieht: obendrauf eher etwas rau und unten dran weich und sanft.

Als wir die Abtrennung aufhoben, war ein Winzling namens Bailey am schnellsten – sie wollte unbedingt auch kuschlen. 

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Es war zu schön! Die Stunden mit den Rindern gingen viel zu schnell vorbei; ich freue mich bereits auf das nächste Mal!

Mein Begleiter, ebenfalls Freiwilliger des Tierschutzvereins Niedersimmental, hat das Ganze aus sicherer Distanz ausserhalb des Zaunes genossen – da ich mich kaum von den Tieren lösen konnte, hatte ich einerseits ein etwas schlechtes Gewissen und anderseits habe ich gedacht „hach, was hast Du verpasst mein lieber Freund!“ Er hat nur gelächelt und gemeint „mir hat das Ganze von ausserhalb ausgereicht, ausserdem war es Dein Nachmittag.“ – Definitiv sehr grosszügig!

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Wenn Ihr die Gelegenheit habt, die Bekanntschaft von Hochlandrindern zu machen, wir können Euch nur motivieren. Die Tiere mögen mächtig sein, aber gleichzeitig sind sie – wenn wir Menschen uns korrekt verhalten – sehr sanft!

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Und nun wünschen wir Euch zauberhafte und sonnige Ostertage! Allen die in Genuss von Frühlingsferien kommen wünschen wir ganz tolle Ferien!

Es grüsst Euch herzlich

Euer Tierschutzverein Niedersimmental

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Schaut unbedingt bei der „Katzenvermittlung“ vorbei es hat Miaus, die sich ein liebevolles zu Hause wünschen!

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